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31.07.2012 11:15 Uhr

Vom bildenden Künstler Otto Waalkes

Tja, es ist wahr. Otto Waalkes ist Absolvent der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Schluck! Zugegeben er ist schon genial. Eigentlich wollte er ja Musiker werden, aber nachdem sich die Leute für seine Clownerien in den Pausen mehr interessierten als für seine Musik, hat er sich auf das versteift, was das Publikum wollte und was ihm den Erfolg beschert hat. Sein Ottifant kommt jetzt ganz groß raus.

Er ist der berühmteste Ostfriese seit Erfindung der Kandis Kluntjes und hat schon Comedy gemacht, als viele Stars der heute so populären Comedy-Szene noch nicht einmal geboren waren. Otto Waalkes gehört in Deutschland zu den (Über-)Vätern dieses Genres. Seit bald vier Jahrzehnten steht er auf der Bühne, und zählt man die Auftritte seiner Band „Rustlers" zur Schulzeit hinzu, sind es gar 45 Jahre. Da ist es wohl erlaubt, den gerade mal 61jährigen ein „Urgestein" zu nennen.

Bereits in den 70er und 80er Jahren füllte Otto riesige Hallen, erzielte mit seinen legendären TV-Shows heute unvorstellbare Einschaltquoten und war mit seinen Langspielplatten regelmäßig in den Top-Ten der (Musik!-)Charts vertreten. Sein erster Film von 1985 gilt noch heute als erfolgreichster Kinofilm seit Beginn der Zuschauererfassung, und wollte man die ihm verliehenen Preise hintereinander aufstellen, ergäbe das wohl eine gefühlte Strecke von Emden bis Aurich. Allein den Deutschen Comedy-Preis hat er gleich dreimal erhalten, darunter - mit Mitte 50 - auch für sein Lebenswerk.

Bis heute hat Ottos Popularität nicht nachgelassen. Nach wie vor tourt er äußerst erfolgreich, wirkte in den letzten Jahren als Schauspieler und Synchronsprecher bei vielen großen Kinohits mit und hat mittlerweile die dritte, wenn nicht gar vierte Publikumsgeneration erobert.

Otto und der „Ottifant":
Nicht der indische, nicht der afrikanische, sondern der ostfriesische Elefant dürfte in Deutschland den größten Beliebtheitsgrad haben (allein unter 3-5jährigen hat er womöglich mit dem Hörspielelefanten Benjamin Blümchen ernst zu nehmende Konkurrenz). Seit 1972 begleitet der Ottifant Otto Waalkes Schaffen. Zunächst als Logo für seine Plattenfirma, dann immer wieder als Karikatur auf seinen Plattencovern und schließlich - im bewegten Bild - als Trickfilmzuspielung bei seinen großen TV-Shows... der Ottifant gehört zu Otto wie Otto zu Ostfriesland.

Dabei hat der Dickhäuter im Laufe der Zeit ein erstaunliches Eigenleben entwickelt. Er hat es zur Comicfigur, zu einer eigenen TV-Serie und zu einem abendfüllenden Kinofilm gebracht, wurde zum Star eines Videospiels und einer Reihe von Computerspielen und schließlich sogar zum Maskottchen des ostfriesischen Fußballclubs BSV Kickers in Ottos Heimatstadt Emden. Und als Otto 1987 mit dem „Otto Huus" ebendort ein Museum mit Ausstellungsstücken aus seiner langen Karriere einrichtete, war klar, welcher Art die „Kunst am Bau" sein musste : Seither schaut ein überlebensgroßer, durch die backsteinerne Museumswand nach außen brechender Ottifant den Emdenern und den Touristen beim Einkaufen über die Schultern.

  

Skulptur des berühmten Ottifanten in feiner Bronze, aufwändig im Wachsausschmelzverfahren gegossen. Patiniert, teilweise poliert. Limitiert auf 980 nummerierte und signierte Exemplare. Maße 12 x 19,5 x 20 cm (B/H/T), Gewicht 3,5 kg. Ein ausführliches, handnummeriertes Zertifikat liegt bei.

Direkt im Kultur-Szene Shop bestellen:

http://www.kultur-szene.de/shop/detail/otto_waalkes_skulptur_ottifant_bronze_skulptur-539740.htm

31.07.2012 Bernhard Wiesbeck

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